KARL ALBERT

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Was gibt es vorrangig über mich zu sagen? Ich liebe das Musiktheater und sammle seit einer halben Ewigkeit Schallplatten (auch heute noch!), CDs und Noten von Opern und Operetten. Besonders reizen mich dabei Werke, die heute nicht mehr oder kaum noch bekannt sind. Und ich mache immer wieder erstaunliche Entdeckungen, bei denen ich mich frage, wie sie vergessen werden konnten. Sicher spielten bei vielen Komponisten und Kompositionen politische und gesellschaftliche Situationen eine entscheidende Rolle - man denke nur an die Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg: ein großer Teil der damaligen Opern-Novitäten wurde nach 1945 einfach negiert, weil man die unmittelbare Vergangenheit verdrängen wollte. Schade einerseits, aber auch spannend, denn so haben wir heute die Möglichkeit, uns als Schatzgräber zu betätigen.

Sehr bedauerlich finde ich die Tatsache, daß das Operettenrepertoire so sträflich vernachlässigt wird. Es gibt in diesem Bereich viel Wertvolles, das eine Wiederaufführung lohnen würde. Allerdings nur, wenn das jeweilige Werk ernst genommen wird. Die so oft beschworene Niveaulosigkeit der Operette liegt zumeist nicht in den Werken selbst, sondern ausschließlich in der Art, wie sie präsentiert werden. Mehr über das Operetten-Repertoire finden Sie auf den Seiten "OPERETTE VON A BIS Z"

Als Regisseur wie bei der Zusammenstellung von Konzertprogrammen engagiere ich mich leidenschaftlich gern für unbekannte und zu Unrecht vergessene Opern und Operetten. Gerade die oft gescholtene Operette kann meiner Meinung nach eine wichtige Bereicherung des Repertoires sein, wenn man sie als Zeitdokument versteht und als Kunstwerk ernst nimmt, denn keine andere musikalische Gattung spiegelt so wie die Operette alle Zeitströmungen, Moden und gesellschaftlichen Veränderungen wider.

Und als besonders reizvolle Herausforderung schätze ich die Arbeit an Musiktheater-Produktionen für junge Leute, gibt es doch kaum ein kritischeres, aber auch kein dankbareres Publikum als Kinder. .


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© 2007 Karl Albert